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Das Gedicht "Das Wandern ist des Müllers Lust" schrieb Wilhelm Müller.

1. |: Das Wandern ist des Müllers Lust :|
Das Wandern
Das muß ein schlechter Müller sein
|: Dem niemals fiel das Wandern ein :|
Das Wandern
Das Wandern . . .

2. |: Vom Wasser haben wir’s gelernt :|
Vom Wasser
Das hat nicht Ruh' bei Tag und Nacht
|: ist stets auf Wanderschaft bedacht :|
Das Wasser
Das Wasser . . .

3. |: Das seh`n wir auch den Rädern an :|
Den Rädern
Die gar nicht gerne stille steh'n
|: und sich bei Tag nicht müde dreh`n :|
Die Räder
Die Räder . . .

4. |: Die Steine selbst — so schwer sie sind :|
Die Steine
Sie tanzen mit den munter`n Rei`n
|: Und wollen gar noch schneller sein :|
Die Steine
Die Steine . . .

5. |: O Wandern, Wandern, meine Lust :|
O Wandern
Herr Meister und Frau Meisterin
|: Laßt mich in Frieden weiterzieh`n :|
Und wandern
Und wandern

Vertont von Karl Zöllner

Wilhelm Müller, 1794-1827

 

 

 

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