Das Gedicht "Nacht ist schon hereingesunken" schrieb Johann Wolfgang von Goethe.
Nacht ist schon hereingesunken,
Schließt sich heilig Stern an Stern,
Große Lichter, kleine Funken
Glitzern nah und glänzen fern;
Glitzern hier im See sich spiegelnd,
Glänzen droben klarer Nacht,
Tiefsten Ruhens Glück besiegelnd
Herrscht des Mondes volle Pracht.
Aus "Faust – Der Tragödie zweiter Teil" (1832). 1. Akt Szene: Anmutige Gegend
Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832
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