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Träumen soll ich nicht mehr

Träumen soll ich nicht mehr,
Träumen am Tag und in der Nacht.
Wenn das Herz ist schwer und nach Hoffnung schreit,
Und die Sonne dazu untertaucht mit Pracht.
Die Heimat ist weit fort.
Wenn das Herz sich verzehrt nach dem Vaterland,
Und die Muttersprache keinen Ausdruck findet,
Glückliches Kinderlachen erklingt in der Ferne,
Der warme Abendwind spielt mit deinem Haar.
Und zu schnell legt die Nacht sich über den Tag,
Seid mir willkommen, lange Stunden voller Ruh!
Und seufzt der Wind auch sehr laut und sehr lang,
Seid mir willkommen, lange Stunden voller Ruh!
Der Mond und die Sterne wiegen unsere Träume durch die Nacht,
Bewachen den Schlaf, bewachen die ganze Welt und bringen uns die Träume.
Seid mir willkommen, lange Stunden voller Ruh!
Von meiner Heimat will ich träumen - heute Nacht!

© Susanne Ulrike Maria Albrecht