Frau Luna

Der Mond

Der Mond, dein heimlicher Begleiter,
wird auch für mich zum Schicksalsreiter.
Durch die Nacht,
ganz hell durchwacht,
mit müden Augen in den Tag,
der einfach nicht enden mag
und wartend auf den vollen Mond,
der dort oben in der Schwärze thront.

Über ihn schon tausend Mal geschrieben,
der Worte sind kaum welche nachgeblieben,
um zu beschreiben die Gefühle,
setz` mich zwischen alle Stühle.
Ein Irren, ein Wandern, ein Suchen, ein Flehen,
hab’ tief in Deine Seele gesehen;
manchmal warst Du es, manchmal nicht.
Erkannte dann kaum Dein Gesicht.

Meine Angst, Dich zu verlieren,
Deine Liebe nie mehr zu spüren.
Oft warst Du in der Weite,
standest mir nicht mehr zur Seite.
Sah dann den Mond am Firmament
und weiß jetzt, was man friedvoll nennt.

Kaum zu atmen wagt die Brust,
verbirgt ein Sehnen, eine Lust.
Auf einmal bist DU mir ganz nah,
der Freund am Himmel… wunderbar.
Nimm mich sanft in Deinen Arm
und schon wird mir ganz warm,
denn du beschützt mich auf der Stelle
und am Himmel… der Mond, der helle!

© Rena Larf