Licht, Schatten, Farben, Schönheit, Sinne, Wahrnehmung - Gedichte und Gedanken über Schönheit, Ästhetik, Musik

Gedichte-Lyrik-Poesie

Schönheit und Zauber der Sinne

Ce qui embellit le désert, c'est qu'il cache un puits quelque part... (Antoine de Saint-Exupéry)

Gedanken sind Äpfel am Baume,
Für keinen Bestimmten bestimmt,
Und doch gehören sie schließlich
Dem einen, der sie nimmt. (Hugo von Hofmannsthal)

Die Weltweisen - Friedrich Schiller
Die Worte des Glaubens - Die Worte des Wahns - Friedrich Schiller
Geist und Schöngeist - Friedrich Schiller
Über Schönheit und Ästhetik - Friedrich Schiller
Der Ästhet - Christian Morgenstern
Schönheit - Hugo vin Hofmannsthal
An die Schönheit - Ernst Stadler
Vergänglichkeit der Schönheit - Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau
Widmung - Hugo von Hofmannsthal
La beauté - Charles Baudelaire

Licht und Schatten

Licht
Licht, vom Himmel flammt es nieder,
Licht, empor zum Himmel flammt es;
Licht, es ist der große Mittler
Zwischen Gott und zwischen Menschen;
Als die Welt geboren wurde,
Ward das Licht vorangeboren,
Und so ward des Schöpfers Klarheit
Das Mysterium der Schöpfung;
Licht verschießt die heil'gen Pfeile
Weiter immer, lichter immer,
Ahriman sogar, der dunkle,
Wird zuletzt vergehn im Lichte. — August von Platen, 1796-1835

Himmlisches Licht - Meister Eckhart
Geistes Licht - Friedrich Schlegel
A la lumière - Anatole France
Licht und Schatten - Sophie Mereau
Blick ins Licht - Richard Dehmel
Der Schatten
- Georg Trakl

Licht und Farbe

Licht und Farbe - bei Johann Wolfgang von Goethe und Isaac Newton

Salomonis Purpur Salomonis Purpur - © Dorle Wolf

Bedeutung der Farben - Martin Opitz
Feuerfarb - Sophie Mereau

Die Welt der Sinne

Über die Sinne - Johann Wolfgang von Goethe

Hören - Die Welt der Töne: Sprache, Gesang, Musik und Instrumente, Konzert

Heilige Stille - Clara Müller-Jahnke
Voyelles - (Vokale) - Arthur Rimbaud
Die Welt ist laut - Paul Scheerbart

Die Töne - Ludwig Tieck
Die Äolsharfe in der Ruine - Justinus Kerner
Der Gesang im Ofen - Justinus Kerner

Musik - Rainer Maria Rilke
An die Musik - Rainer Maria Rilke
La musique - Charles Baudelaire
Ballade in g-Moll - Detlev von Liliencron
Phantasie - Clemens Brentano
Simphonie - Clemens Brentano
Gemartert - Wilhelm Busch
Die Harfenjule - Theodor Fontane

Erinnerung an ein Konzert - Sabina Schrenker Erinnerung an ein Konzert - © Bild und Gedicht: Sabina Schrenker

Die harmonischen Klänge höre ich entspannt.
Die Sinfonie ist mir bekannt.
Auf der Woge der Melodien
lasse ich meine Gedanken ziehen,
weit ab in das Land der Phantasie
lasse ich schweifen sie.
Die Töne lassen mich beben,
ich fange an zu schweben.
Immer weiter zieht mich der Klang
in seinen berauschenden Bann.
So erinnere ich mich immer gerne
an ein Konzert, bei dem ich abschweifen konnt` in die Ferne. © Sabina Schrenker, Würzburg

Die Welt der Düfte

Der Duft - Rainer Maria Rilke
Le Flacon - Charles Baudelaire
Le Parfum - Charles Baudelaire
Mein Zimmer duftet königlich fein - Max Dauthendey
Gerüche von wildem Rosenholz und von Maibirkenrinde - Max Dauthendey
Geruch der Walderde - Max Dauthendey
Max Dauthendey - Gedichte über Düfte und Gerüche — und Vision von Max Dauthendey, dem ´Farbendichter`, siehe auch: Synästhesie

Über Synästhesie und Wahrnehmung im Goethezeitportal (www.goethezeitportal.de) (externe Links)

Synästhesie - eine besondere Form der Wahrnehmung, bei der durch einen einzelnen Sinnesreiz
gleichzeitig mehrere Sinne angesprochen werden: z.B. können Gerüche gehört oder Töne gesehen werden;
eine "Laune" der Natur. Menschen mit dieser Begabung sind meist sehr sensitiv und hochbegabt,
nehmen ihre Umwelt etwas anders wahr, sind oft Individualisten, die "stillen Wasser",
die kreativen Künstler und die "Praktiker", die eher im Hintergrund arbeiten, nicht nach Macht drängen.

Über Intermedialität und Synästhesie bei Autoren der Romantik: (www.goethezeitportal.de - externer Link)